| Thomas Breisach (2026) mehr … |
Stefan Kollmarsreute (2026) mehr … |
Herr Lipschinski Emmendingen (2026) mehr … |
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Irgendwie kenne ich Thomas schon sehr lange, wenn ich auch nie engeren Kontakt mit ihm hatte. Als ich ihn Anfang der Neunziger Jahre kennenlernte, fuhr er bereits Harley Davidson. Sein Motorrad ist ihm sein Ein und Alles. Thomas hat in seinem Leben einige Tiefs durchlebt. Das Foto entstand, als wir uns zuletzt nach langem wieder einmal gesehen haben. Nur ein einziges Bild von sich wollte er machen lassen.
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Stefan ist einer meiner längsten Freunde. Das Foto entstand bei einem Spaziergang und sehr spontan, als wir vor dem Busch im Hintergrund vorbeikamen. Unabhängig zu sein und selbstbestimmt zu leben ist Stefan sehr wichtig.
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Ende April. In der Nacht hatte es nur fünf Grad. Früh am Morgen ist es daher noch empfindlich kühl. Herr Lipschinski sitzt mit seinem Hab und Gut vor der Kapelle am Eingang des Bergfriedhofs. Übernachtet hat er in der Vorhalle der Kapelle. Das will er machen, solange man ihn dort duldet. Wohnen in einer Unterkunft in Emmendingen kommt für ihn nicht in Frage. Also versucht er sich alleine durchzuschlagen und übernachtet, wo sich eben eine Gelegenheit ergibt. Seit vergangenen Herbst, erzählt er, ist er wieder obdachlos. Und dass er in Emmendingen geboren ist, noch im alten Kreiskrankenhaus, aus dem man 1977 in einen nahe gelegenen Neubau umzog. Überraschenderweise scheint sein Bewegungsradius in Emmendingen eher klein zu sein. In der Straße, in der ich aufgewachsen bin, ist er länger schon nicht mehr gewesen. Aber was sollte er dort auch tun. Auf die Frage, ob ich ein Bild von ihm machen darf, antwortet er zunächst: lieber nicht. Auf nochmalige Nachfrage, stimmt er aber dann doch zu. In die Kamera blicken, will er aber nicht. Zum Abschied ein fester Händedruck.
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